Donnerstag, 26. Mai 2011

Der Zweifler

Jesus hatte 12 Jünger. Ein paar stechen heraus.

Judas, der Verräter.
Johannes, der Liebling.
Petrus, der Draufgänger.

Und dann noch einer:

Thomas, der Zweifler.

Die Geschichte, welche Thomas berühmt macht, steht in der Bibel, Johannes Kapitel 20. Thomas hat aus irgendeinem Grund das Gathering verpasst, wo Jesus sich den Jüngern nach seiner Auferstehung wieder gezeigt hat. Als die anderen ihm davon erzählen, kann er nicht glauben, dass Jesus wieder leben soll. Er akzeptiert diesen Fakt erst, wenn er es mit eigenen Augen sieht: "Das glaube ich nicht! Ich glaube es erst, wenn ich seine durchbohrten Hände gesehen habe. Mit meinen Fingern will ich sie fühlen, und meine Hand will ich in die Wunde an seiner Seite legen."

Wie oft sind wir doch genau so wie Thomas. - Wir lassen uns erst dann auf Gott ein, wenn er sich mit Blitz und Donner vom Himmel meldet. Wir entscheiden uns erst zu heiraten, wenn alle anderen knackigen Männer oder heissen Chicks gestorben sind. Wir leben unseren Traum erst, wenn wir ganz sicher sind, dass auch ja nichts schief gehen kann. - Wir wollen Beweise als Grundlage für unser Handeln haben.

Wie krass ist es doch, dass Jesus sich auf Thomas einlässt. Wenig später begegnet er ihm: "Lege deinen Finger auf meine durchbohrten Hände! Gib mir deine Hand und leg sie in die Wunde an meiner Seite! Zweifle nicht länger, sondern glaube!"

Ich wünsche mir aus tiefsten Herzen, dass Gott uns solche Momente schenkt, wo wir klar und unmissverständlich wissen: THIS IS IT!
Jesus sagt zu Thomas aber auch: "Du glaubst, weil du mich gesehen hast. Wie glücklich können erst die sein, die mich nicht sehen und trotzdem glauben!"
Also was jetzt?! Können wir doch keine Beweise erwarten?

Für mich hat Glauben noch eine andere Komponente als das Festhalten an einer Behauptung. Glaube ist für mich nah bei Vertrauen. Vertrauen entspringt aus einer Beziehung der Liebe zu einem Gegenüber. Und weil Gott uns zuerst geliebt hat, wird er auch nichts unversucht lassen um unser Herz zu erreichen.
Die Bibel spricht sogar davon, dass Gott vor der Tür unseres Herzens steht und anklopft "...Wer jetzt auf meine Stimme hört und mir die Tür öffnet, zu dem werde ich hineingehen und Gemeinschaft mit ihm haben."


What will be left when I've drawn my last breath,
Besides the folks I've met and the folks who know me,
Will I discover a soul saving love,
Or just the dirt above and below me,

I'm a doubting thomas,
I took a promise,
But I do not feel safe,
Oh me of little faith,

Sometimes I pray for a slap in the face,
Then I beg to be spared 'cause I'm a coward,
If there's a master of death I'll bet he's holding his breath,
As I show the blind and tell the deaf about his power,
I'm a doubting thomas,
I can't keep my promises,
'Cause i don't know what's safe,
oh me of little faith

Can I be used to help others find truth,
When I'm scared I'll find proof that its a lie,
Can I be lead down a trail dropping bread crumbs,
That prove I'm not ready to die,

Please give me time to decipher the signs,
Please forgive me for time that I've wasted,

I'm a doubting thomas,
I'll take your promise,
Though I know nothin's safe,
Oh me of little faith

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